Konrad von Grumbach

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Konrad von Grumbach, der Jüngere (* um 1530; † 1592) war fürstbischöflicher Amtmann in Karlstadt.

Familiäre Hintergründe[Bearbeiten]

Konrad entstammt der Rimparer Linie der Grumbach. Seine Eltern waren Wilhelm von Grumbach und Anna von Hutten. Er war dreimal verheiratet: mit Barbara von Vellberg, Brigitta von Ehrenberg und Maria von Brempt. Insgesamt hatte er sechs Kinder:

  • Wilhelm, † 1603 (als letzter der Linie)
  • Martha, † 1577
  • Wolf, zu Burggrumbach, † 1601
  • Agatha, † 1577
  • Brigitta, † 1571
  • Elisabetha, verh. mit Christoph von Bastheim

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Konrad war 1569 zunächst kurpfälzischer Amtmann in Boxberg und ab 1583 fürstbischöflicher Amtmann in Karlstadt am Main.

Konrad von Grumbach zahlte 1569 die Summe von 50.000 Gulden an das Hochstift Würzburg, um den Besitz seines Vaters zurückzuerlangen. 1579 wird er Dorfherr von Schwanfeld und 1589 ließ er die Schlossmühle (Rimpar) grundlegend umbauen. In der Folgezeit aber verschuldete er sich immer weiter durch kostenreiche Investitionen; schließlich mussten seine Nachkommen 1593, verschuldet mit etwa 250.000 Gulden, die Burg mitsamt dem gesamten Dorf Rimpar an Würzburg verkaufen. Julius Echter von Mespelbrunn ließ die Burg dann 1603 zur fürstbischöflichen Sommerresidenz und zu seinem Jagdschloß ausbauen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Johann Gottfried Biedermann, Geschlechts-Register der Reichs-frey unmittelbaren Ritterschafft Landes zu Francken löblichen Orts, Kanton Steigerwald, Von den ausgestorbenen Herren von Grumbach in jüngerer Hauptlinie zu Rimpar, Nürnberg 1748, Tabelle 219. Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek

Weblinks[Bearbeiten]