Kartäusermuseum Tückelhausen

Aus WürzburgWiki

Dies ist die bestätigte sowie die neueste Version dieser Seite.

Zugang zum Kartäusermuseum in Tückelhausen
Eingang zum Kartäusermuseum in der Konventstraße

Das Kartäusermuseum Tückelhausen in der ehemaligen Kartause [1] Tückelhausen in gleichnamigem Ochsenfurter Stadtteil war ein religiöses Museum des Bistums Würzburg.

Lage

Das Museum befand sich in der Konventstraße.

Geschichte

Bereits 1050 wird in einer Chronik eine Wallfahrt zum Berg des Hl. Lambert in Tückelhausen erwähnt. Im Jahr 1139 gründeten die Prämonstratenser das Kloster Tückelhausen, ab 1349 zogen die Kartäusermönche in die Gebäude ein. Seit der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts ist das Klosterleben erloschen.

Exponate und Ausrichtung

Seit 1991 zeigte das Fränkische Kartausenmuseum in Tückelhausen das Leben der früher dort lebenden Kartäusermönche in zwei Mönchszellen im Kreuzgang. Ein Baumodell bot einen Überblick über die einstige Klosteranlage und Wirtschaftstrakte. Den sechs fränkischen Kartausen, einer davon die Kartause Engelgarten in Würzburg, war ein eigener Raum gewidmet. Das monastische Leben eines Kartäusers, der in Kontemplation und Isolation Gott dienen will, konnte der Besucher an der spartanischen Einrichtung einer Dokumentationszelle mit Essensdurchreiche, Schlaf- und Arbeitsraum nachempfinden. Neben dem Klostergarten und dem Kreuzgang verdiente vor war vor allem der Kapitelsaal und die Klosterkirche als Zentrum des klösterlichen Lebens und die Klosterkirche St. Georg (Tückelhausen) Beachtung.

Ehemalige Anschrift

Fränkisches Kartäusermuseum
Konventstraße 3
97199 Ochsenfurt

Siehe auch

Quellen und Literatur

Weblinks

Hinweise

  1. Eine „Kartause“ ist ein Kloster des Kartäuser-Ordens.

Kartenausschnitt

Ehemaliger Standort
Die Karte wird geladen …
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von WürzburgWiki. Durch die Nutzung von WürzburgWiki erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.