Kötzeneiche

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Kötzeneiche

Die Kötzeneiche ist eine markante, etwa 300 Jahre alte [1] Eiche im Würzburger Stadtwald.

Lage[Bearbeiten]

Die Eiche befindet sich im südlich der A3 gelegenen Stadtwald östlich der Bauterswiese an der Kreuzung der Waldwege Kleinrinderfelder Weg und Brunnenstraße in der gleichnamigen Waldabteilung.

Name[Bearbeiten]

Der Name Kötzeneiche kommt von der Kötze, die umgangssprachlich eine Art Rückentrage ist und der Landbevölkerung auf dem Weg in die Stadt, insbesondere zum Markt, als Transportgerät diente. [1] Die Kötzen werden meist aus Ruten und Zweigen von Korbweiden oder Haselnusssträuchern geflochten und besitzen einen Rückentragegurt. Ihr Aufbau ist ähnlich dem eines gewöhnlichen Korbes, mit dem Unterschied, dass Kötzen nicht zur Lagerung von Waren und Material benutzt werden, sondern nur zu deren Transport. [2]

Möglich ist, dass das Landvolk (aus Kleinrinderfeld, Kirchheim, Reichenberg, Kist) auf dem Weg in die Stadt bzw. aus der Stadt nach Hause an der Kötzeneiche als markanter Wegpunkt eine Rast eingelegt und an der Eiche die Kötzen abgelegt hat. [1] Denkbar ist auch, dass im Umfeld der Eiche Ruten für die Kötzen gewonnen wurden.

Alter[Bearbeiten]

Das genaue Alter der Eiche lässt sich recht schwierig beziffern, da es darüber keine Aufzeichnungen gibt. Aufgrund des Stammdurchmessers, der Vitalität und des Habitus der Kötzeneiche schätzt der Forstbetrieb der Stadt Würzburg das Alter auf etwa 300 Jahre. Eine Abweichung um etwa Plus/Minus 50 Jahre wäre möglich.

Bilder[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 Auskunft des Forstbetriebs der Stadt Würzburg
  2. Als Kötze oder Köze wird in einigen Regionen Deutschlands ein Rückenkorb zum Materialtransport bezeichnet. Siehe Wikipedia Kötze

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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