Justin Wittig

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Justin Wittig (* 11. Januar 1907 in Neuendorf bei Lohr; † 13. Mai 1981 in Würzburg) war ein katholischer Theologe und Generalvikar des Bistums Würzburg bis 1981.

Leben und Wirken

Justin Wittig studierte katholische Theologie an der Universität Würzburg. Am 16. März 1930 wurde er von Bischof Matthias Ehrenfried zum Priester geweiht. Seine Kaplansjahre verbrachte er u.a. in Stockstadt und war von 1935 bis 1939 Expositus in Gailbach. 1939 kehrte in die Pfarrerei von Stockstadt als Pfarrer zurück und wirkte dort bis 1948. Unter ihm wurden die ersten Schritte für den Bau der Rosenkranzkirche gemacht und legte selbst die Hand an, als man mit Ketten die Sandsteinquader aus dem Main zog und zum Kirchbauplatz brachte.

Generalvikar im Bistum Würzburg

1960 wurde er in das Domkapitel berufen, wurde anschließend Domdekan und bereits im Juli 1961 von seinem ehemaligen Studienkollegen Bischof Josef Stangl zum Generalvikar der Diözese ernannt. 1962 konnte eine aus der Volkacher Wallfahrtskirche geraubte „Maria im Rosenkranz“ Tilman Riemenschneiders mit Wittigs Zustimmung durch Stern-Chefredakteur Henri Nannen von den Dieben gegen Zahlung von 100 000 DM zurückerhalten werden. [1]

Mitgliedschaft

Justin Wittig war Mitglied der K.D.St.V. Franco-Raetia zu Würzburg im CV.

Ehrungen und Auszeichnungen

Wittig wurde er zum Ehrenprälaten seiner Heiligkeit ernannt.

Ordensprior der Komturei

Justin Wittig wirkte bis 1981 als Prior der Komturei St. Kilian der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem.

Siehe auch

Literatur

  • 100 Jahre Katholische Deutsche Studentenverbindung Franco-Raetia Würzburg, Festschrift zum 100. Stiftungsfest der K.D.St.V. Franco-Raetia zu Würzburg im CV, Würzburg 2005

Weblinks

Einzelnachweise