Juliana Seelmann

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Sr. Juliana Seelmann OSF

Sr. Juliana Seelmann OSF (* 1983 in Würzburg) ist Ordensfrau und seit 2025 Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen.

Leben und Wirken

Juliana Seelmann wuchs in Unterpleichfeld auf. Nach dem Abitur am St.-Ursula-Gymnasium in Würzburg absolvierte sie eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Missionsärztlichen Klinik Würzburg. Von 2007 bis 2008 war sie als Missionarin auf Zeit in Tabankulu (Südafrika). 2009 trat Seelmann bei den Oberzeller Franziskanerinnen ein, legte 2012 die Erstprofess und 2015 die Profess auf Lebenszeit ab. [1]

Nach ihrem Eintritt war sie bis zur Profess Formationsleiterin der Novizinnen und Krankenschwester in der Würzburger Asylunterkunft in der Veitshöchheimer Straße. Im Oktober 2017 wurde sie zur Noviziatsleiterin ernannt und 2019 erstmals in den Generalrat gewählt.

Am 2. Juni 2021 verurteilte sie das Amtsgericht Würzburg wegen Gewährung von Kirchenasyl für eine Nigerianerin, der die Abschiebung nach Italien drohte, zu einer Geldstrafe. Anders als in vergleichbaren Prozessen ließ der Richter die Glaubens- und Gewissensfreiheit nicht als entlastendes Argument zählen. [2] Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung legten daraufhin Berufung gegen den Richterspruch ein. [3] Im Berufungsverfahren sprach das Landgericht Würzburg die wegen Kirchenasyls verurteilte Ordensschwester im Juli 2022 frei. [4]

Generaloberin

Am 12. Juni 2025 wurde sie von den Delegierten aus Deutschland, Südafrika und den USA im Rahmen des 30. Generalkapitels der Gemeinschaft [5] als Nachfolgerin von Katharina Ganz zur Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen gewählt. [6]

Ehrungen und Auszeichnungen

Siehe auch

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise und Erläuterungen

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