Joseph Anton Oegg

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Joseph Anton Oegg (* 11. März 1762 in Rastatt; 17. September 1817) war Archivar und Historiker in Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Studium begann er im öffentlichen Dienst 1786 als freiherrlich-greiffenclauscher Sekretär in Würzburg und erhielt am 5. Februar 1792 eine Anstellung als Registrator beim Domkapitel. Nach der Säkurlarisation erhielt er im Großherzogtum Würzburg keine weitere Anstellung als Beamter mehr.

Publikationen[Bearbeiten]

Oeggs Hauptarbeiten lagen auf dem Gebiet der Geschichte, Topographie und Statistik Würzburgs und Frankens. In den Jahren von 1792 bis 1802 bearbeitete er seine umfassende „Urkundliche Chronik des Bisthums Würzburg von 704—1788“. In derselben Zeit entstand sein „Itinerarium chronologico-diplomaticum omnium stirpis Franciae imperatorum et regum“ fasc. I von 752—814, fasc. II. von 814—911. In den Jahren von 1802 bis 1807 bearbeitete er seine „Regesta chronologico-diplomatica historiam Wirzeburgensem illustrantia“ von 741—1299. Diese drei, für die damalige Zeit sehr verdienstvollen Arbeiten sind noch ungedruckt und werden in der Bibliothek des Historischer Verein für Unterfranken und Aschaffenburg aufbewahrt. Außer diesen Werken hat er noch eine urkundliche Stadtbaugeschichte Würzburgs vom Jahre 741 bis zu Ende des Dreißigjährigen Krieges geschrieben. Diese wurde unter dem Titel: „Entwicklungsgeschichte der Stadt Würzburg von Josef Anton Oegg“ herausgegeben und mit einer Einleitung und Anmerkungen versehen (Würzburg 1880).

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]