Johannes Wolf

Johannes Wolf (* 1955 in Nürnberg) ist Musikpädagoge und Kulturbeauftragter der Stadt Aub.
Leben und Wirken
Johannes Wolf wuchs in Herzogenaurach auf. Er studierte von 1976 bis 1980 an der Hochschule für Musik Musikpädagogik bei Franz Hennevogl und arbeitete als Musiklehrer an Gymnasien in Coburg, Uffenheim, Bad Windsheim und seit 1999 am musischen Matthias-Grünewald-Gymnasium in Würzburg. Begleitend begann er eine Lehrauftragstätigkeit im Rahmen der Schulmusikausbildung an der Hochschule für Musik Würzburg.
Ehrenamtliches Engagement
Johannes Wolf lebt seit 1976 in Aub und begründete dort 1991 das Tagungs- und Fortbildungshaus Ars Musica und den Kulturverein Ars Musica Aub e.V.. Seit 2020 ist er ehrenamtlicher kommunaler Kulturbeauftragter und hat als solcher Pionierarbeit geleistet. Als Leiter des Sängerkranz 1849 Aub e.V. verlieh er dem Traditionsverein neuen Schwung. Aus seinem Einsatz für das Fränkische Spitalmuseum Aub entstand die Reihe „Musik in fränkischen Spitalkirchen“ gemeinsam mit den Gemeinden Ochsenfurt, Bad Windsheim und Röttingen. Er etablierte die Auber Prozessionsnacht, die Komposition von „Der Schleierflug“ anlässlich des 600jährigen Stadtjubiläums, die Stadtoper „Der Weg des Pilgers“ sowie „Der Weg der Kunigunde“, eine Kunstprozession von Aub nach Bamberg.
Politische Laufbahn
Von 1996 bis 2008 gehörte Wolf dem Stadtrat Aub an.
Ehrungen und Auszeichnungen
- 2022: Kulturpreis des Landkreises Würzburg [1]
- 2025: Ehrenbürger der Stadt Aub [2]
- 2025: Kulturpreis des Bezirks Unterfranken [3]
Quellen
- Interview auf hfm-wuerzburg.de
- Vita von Johannes Wolf auf den Internetseiten des Bezirks Unterfranken
- ROTOUR: „Ein tatkräftiger Idealist“ (1. Mai 2024)
Einzelnachweise
- ↑ Pressemitteilung des Landkreises Würzburg: „Gelungene Premiere im Jahr 2022: Kulturpreis des Landkreises Würzburg erstmals an Künstlerinnen und Künstler vergeben“ (1. Dezember 2022)
- ↑ Main-Post: „Johannes Wolf zum Ehrenbürger ernannt“ (27. Mai 2025)
- ↑ Pressemitteilung des Bezirks Unterfranken: „Auszeichnung für bedeutsames kulturelles Schaffen“ (30. Oktober 2025)
