Johann Melchior Söllner

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Dr. Johann Melchior Söllner (* 18. Oktober 1601 in Neustadt/Saale; † 16. Mai 1666 in Würzburg) war katholischer Theologe und Weihbischof des Bistums Würzburg von 1648 bis 1666.

Geistliche Laufbahn

1616 begann Söllner das Theologiestudium an der Universität Würzburg, war 1617 Kanoniker am Neumünster und erhielt am 28. März 1626 die Priesterweihe. 1627 war er Stiftskapitular. Im Jahre 1631 promovierte er zum Dr. theol., und floh mit dem Einfall der Schweden im Dreißigjährigen Krieg aus Würzburg. Nach seiner Rückkehr war er von 1634 bis 1634 Pfarrer am Juliusspital. Durch Fürstbischof Franz von Hatzfeld wurde er 1636 Generalvikar des Bistums Würzburg. 1647 erfolgt die Wahl zum Dekan im Stift Neumünster.

Weihbischof in Würzburg

Söllner wurde von Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn nach dem Dreißigjährigen Krieg am 7. Dezember 1648 zum Weihbischof ernannt und am 6. Juni 1649 geweiht. Er wirkte bis zu seinem Tode in diesem Amt in Würzburg.

Rektor der Universität Würzburg

Von 1647 bis 1650 war er dreimal Rektor der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Siehe auch

Literatur

  • Alfred Wendehorst: Das Stift Neumünster in Würzburg. Germania Sacra NF 26: Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Würzburg 4. de Gruyter, Berlin/New York 1989, ISBN 3-11-012057-7, S. 360

Quellen

  • Ludwig K. Walter, Die Graduierten der Theologischen Fakultät Würzburg, Band III, 2. Abschnitt, Nr. 81

Quellen