Johann Brenck

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Johann Brenck (* 5. Juni 1604 in Windsheim; † 5. November 1674 in Bayreuth) war Vertreter der fränkischen Holzschnitzerdynastie.

Leben und Wirken

Johann ging ab 1619 bei seinem Vater Georg Brenck, dem Älteren in die Lehre; während Georg Brenck d. Ä. und sein Bruder Georg Brenck, der Jüngere zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges die Kirchen des mittel- und unterfränkischen Raumes bereicherten, wurde er fürstlich-brandenburgischer Hofbildhauer in Bayreuth.

Bildschnitzerfamilie Brenck

Zur höheren Ehre Gottes und den Kirchen zur Zierde entstanden während des 17. Jahrhunderts sowohl für protestantische, wie für katholische Gotteshäuser in Franken prächtige Ausstattungsstücke. Sie sind mit den Namen der Schreiner- und Bildschnitzerfamilie Brenck verbunden, die über vier Generationen hinweg fünf Bildschnitzer hervor brachte. Mit ihren Kanzeln, Altaraufsätzen und Taufsteinen prägte die Familie Brenck zwischen Spätrenaissance und Barock über hundert Jahre lang maßgeblich die fränkische Kunstlandschaft.

Werke

Sein Sohn Hans Georg und sein Enkel traten ebenfalls in seine Fußstapfen. Diese drei prägten den Kirchenbau in der Region Windsheim, Bayreuth und Kulmbach.

Literatur

Weblinks