Institut für Topologische Isolatoren

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Das Institut für Topologische Isolatoren (ITI) ist eine Einrichtung der Fakultät für Physik und Astronomie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Institut gehört zum Physikalischen Instituts. Der Neubau für den Lehrstuhl für Experimentelle Physik III dient der Erforschung von sogenannten „Topologischen Isolatoren“, die u. a. eine Grundlage für künftige Elektronik und Quantencomputer darstellen. Der Forschungsbau beinhaltet Laborräume zur Herstellung elektronischer Bauelemente unter Reinraumbedingungen sowie Experimentierhallen für physikalische Untersuchungen. Der Wissenschaftsrat hat dieses Forschungsgebäude im Jahr 2015 bewilligt, der durch Bund und Freistaat Bayern finanziert wird. Am 12. Juli 2019 hat Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler den Grundstein für das neue Gebäude auf dem Campus Hubland Süd gelegt.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Der Neubau beinhaltet Labore und zugehörige Nebenräume von rund 640 m² Nutzfläche, davon rund 385 m² in Reinraumqualität, sowie rund 400 m² Bürofläche. Der Baukörper erscheint nach außen als homogene Box mit einheitlicher Traufkante. Öffnungen und Einschnitte sind funktional begründet. Die Forschungs- und Technikflächen des Erd- und Obergeschosses werden geschlossen ausgebildet. Ausschlaggebend hierfür sind die Laborräume, die sehr empfindlich auf den Eintrag von Tageslicht und Wärme reagieren. Im Gegensatz dazu öffnet sich die Fassade des zweiten Obergeschosses konsequent in zusammenhängenden Bändern, um einen direkten Bezug des Arbeitsumfeldes zur Umgebung herzustellen und Ausgleich zur introvertierten Laborarbeit zu schaffen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]