Infanteriekaserne

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Infanteriekaserne 1906

Die Neue Infanteriekaserne (auch Neunerkaserne) wurde zwischen 1882 und 1893 im Stadtbezirk Zellerau errichtet.

Lage

Infanteriekaserne im Würzburger Stadtteil Zellerau (1900)

Die neue Infanteriekaserne befand sich in Höhe der heutigen Weißenburgstraße, wo damals auch die Militär-Bäckerei eingerichtet war, [1] bzw. Steinachstraße. Die östliche bzw. westliche Arealgrenze bildete die Wörthstraße bzw. die Sedanstraße[2] [3] [4]

Geschichte

Errichtet wurde die Kaserne in den Jahren 1882 bis 1893 für das 9. königlich-bayerische Infanterie-Regiment "Wrede". 1896 erwarb das II. kgl. bay. Armeecorps weiteres Gelände von den Erben von Leofried Adelmann. Es wurde die Kaserne erweitert und das Corps-Bekleidungsamt errichtet. Nach der Demobilisierung 1918 und folgend der Auflösung des 9. königlich-bayerische Infanterie-Regiments 1919 wurde die Kaserne in der Reichswehr und Wehrmacht weitergenutzt. Beim Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 wurde die Kaserne großteils zerstört.

Heutige Nutzung

Das Gelände wird heute teilweise von der Polizei, dem Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Würzburg, dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung und dem Versorgungsamt genutzt.

Siehe auch

Quellen

  • Geschichte des königlich bayerischen 9. Infanterie-Regiments Wrede. Von seinem Ursprung bis zur Gegenwart, bearbeitet im Auftrag des Regiments-Kommandeurs von Hauptmann Käuffer (Würzburg 1888), 2. Aufl., Verlag von Ballhorn und Cramer, Würzburg 1895.
  • Würzburger Wehr : eine Chronik zur Wehrgeschichte Würzburgs, Walter Kopp, Würzburg: Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte, 1979 - III, 274, 26 S.
  • Streiflichter zur Geschichte der Zellerau und der Stadt Würzburg, Leo H. Hahn, Würzburg: Mainpresse Zeitungsverl.-Ges., 1995 - 148 S

Einzelnachweise

  1. Telephon-Anlage Würzburg: Verzeichniss der Sprechstellen, Nr. 1 - abgeschlossen am 30. September 1887, Königl. Universitätsdruckerei von H. Stürtz, Würzburg 1887, S. 36 („neue Infanterie-Kaserne: Weissenburgerstrasse 2“)
  2. Pharus-Plan Würzburg 1921
  3. Historischer Stadtplan 1905 und/oder Würzburger Straßenverzeichnis 1946/1947 (S. 101 ff.) [1]
  4. Monumental-Plan der Kreishaupt- und Universitäts-Stadt Würzburg 1896
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