Horst Hagedorn

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Prof. Dr. Dr. h.c. Horst Hagedorn (* 1933; † 11. Mai 2018) war Geograph und Professor der Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Horst Hagedorn wurde 1933 in Blomberg/Lippe geboren. Beruflich durchlief er zunächst eine Tischlerlehre, begann dann 1954 an der Universität Göttingen das Studium und wurde dort 1960 promoviert. Anschließend wechselte er an die Freie Universität Berlin. Zu mehreren Forschungsarbeiten hielt er sich in der zentralen Sahara auf, insbesondere in Libyen und im Tschad.

Vom 27. Oktober 1971 bis 2000 hatte Hagedorn den Lehrstuhl für Physische Geographie der Universität Würzburg inne. Er wirkte als Dekan und Senatsmitglied sowie ab 1994 als Vizepräsident der Universität. Über die Universität hinaus war er in vielen Gremien und Institutionen tätig. Unter anderem als Fachgutachter und Vorsitzender des Senatsausschusses für Umweltfragen der Deutschen Forschungsgemeinschaft, als Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften oder als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Bayerischer Verdienstorden
  • Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland am Bande und Erster Klasse
  • Albrecht-Penck-Medaille der Deutschen Quartärvereinigung
  • Bene Merenti-Medaille in Gold (2003)

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]