Hof zum Wolfmannszichlein

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Hof zum Wolfmannszichlein

Der Hof zum Wolframszichlein (auch als Göckershof bezeichnet) ist ein Gebäude mit denkmalgeschützer Fassade in der Franziskanergasse.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebäude war ehemals Wohnhaus, Werkstatt und Sterbeort des Bildhauers und Bürgermeisters Tilman Riemenschneider. Seine erste Ehefrau, Anna Schmidt, Witwe des Goldschmieds Ewald Schmidt, brachte das Haus mit in die Ehe. Vom ursprünglichen dreiflügeligen Hof blieb nach dem Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 nur ein Ruinenfragment mit Ritzputz und der Gewölbekeller, die ehemalige Riemenscheiderwerkstatt erhalten. Die Innenflügel wurden völlig zerstört.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Das ursprüngliche Gebäude und der bestehende Gewölbekeller stammen im Kern aus dem 13. Jahrhundert. Die Straßenfront des ehemaligen Hofes zum Wolfmannszichlein ist eine zweigeschossige Fassade mit Ritzfugen und Resten von Quadermalerei aus dem 16. Jahrhundert mit geohrten Sandsteinrahmungen aus dem 18. Jahrhundert, die in den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg einbezogen wurden.

Gedenktafel[Bearbeiten]

Gedenktafel am Gebäude

Der Initiativkreis zur Erhaltung historischer Denkmäler ließ 1975 eine polierte Steintafel aus Muschelkalk fertigen, die an den einstigen Bewohner erinnern soll.

Heutige Nutzung[Bearbeiten]

Bis 2013 befanden sich hier die Riemenschneider Weinstuben. Heute ist im Untergeschoss das Restaurant Tilman's Steakhaus 800° untergebracht.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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