Heinrich von Hohenlohe

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Heinrich von Hohenlohe

Heinrich von Hohenlohe (* um 1200; † 15. Juli 1249) war ab 1244 der siebte Hochmeister des Deutschen Ordens.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Heinrich stammt aus dem schwäbisch-fränkischen Hochadelsgeschlecht von Hohenlohe.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Heinrich war im Jahr 1218 Domherr in Würzburg. Wahrscheinlich ließ er die Kunigundenkapelle in Burgerroth errichten.

Hochmeister des Deutschordens[Bearbeiten]

Heinrich trat um 1219 gemeinsam mit seinen beiden Brüdern in den Deutschen Orden ein. Gemeinsam brachten sie bei ihrem Eintritt Mergentheim als Schenkung ein. Im Jahre 1237 wurde er zudem in den Regentschaftsrat für den unmündigen deutschen König Konrad IV. berufen. 1244 wurde Heinrich zum siebten Hochmeister des Ordens gewählt. Er erreichte, dass Papst Innozenz IV. dem Deutschen Orden gestattete, seine Ordensegel zu ändern. Heinrich behielt weitestgehend die Templerregel für den Kriegsdienst und die Johanniterregel für den Dienst an den Kranken bei, fasste die Regel kürzer und präziser als zuvor. Neben der Bibel war die Regel, das so genannte Ordensbuch, die wichtigste Schrift des Deutschen Ordens. Auch die Ordenstracht wurde festgeschrieben: die Deutschordensritter sollten einen weißen Mantel mit einem schwarzen Tatzenkreuz auf der linken Mantelseite tragen.

Begriffsklärung[Bearbeiten]

Heinrich von Hohenlohe ist nicht identisch mit gleichnamigen Propst am Stift Neumünster.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Kurt Forstreuter: Heinrich von Hohenlohe. In: Neue Deutsche Biographie 8 (1969), S. 378 (Onlinefassung)


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