Georg Popp (Verleger)

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Georg Popp (* 1928 in Würzburg; † 2004) war Ökonom, Autor und Gründer des Arena Verlages.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Aufgrund des Zweiten Weltkriegs musste Popp die schulische Ausbildung unterbrechen und wurde im Alter von 15 Jahren als Luftwaffenhelfer eingezogen. Nach Kriegsende baute der erst Siebzehnjährige gemeinsam mit der Mutter den zerstörten elterlichen Kraftfahrzeugbetrieb wieder auf und holte die allgemeine Hochschulreife nach. Anschließend begann er 1947 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg das Studium der Volkswirtschaft.

Verleger in Würzburg[Bearbeiten]

Ab 1948 gab er zwei Jugendzeitschriften heraus und 1949 folgte die Gründung des Arena Verlags. Popp war damit der jüngste selbstständige Verleger in der neuen Bundesrepublik Deutschland. Er leitete den Verlag dreißig Jahre lang. Er gründete 1975 noch als eigenständigen Zweig die „Edition Popp“ für anspruchsvolle Kunstbücher und kulturgeschichtliche Werke, bis er 1979 das gesamte Unternehmen an die Westermann-Gruppe verkaufte.

Schriftsteller[Bearbeiten]

Schon früh packte den Verleger die Versuchung, selbst zur Feder zu greifen, und so brachte er 1955 den Band „Die Großen der Welt“ heraus. Es folgten weitere Veröffentlichungen als Herausgeber und Autor.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Nachlass[Bearbeiten]

Der Nachlass von Georg Popp, eine etwa 2.000 Bände umfassende Sammlung von Erstausgaben des Arena-Verlags aus den Jahren 1949 bis 1979 wurde von den Erben im Jahr 2009 der Würzburger Stadtbücherei Würzburg übergeben.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]