Georg Joseph Götz

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Dr. Georg Joseph Götz

Georg Joseph Götz (* 17. Januar 1802 in Burglengenfeld; † 3. Januar 1871 in Würzburg) war katholischer Geistlicher, Domkapitular und Abgeordneter des Bayerischen Landtags.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Geboren in der Oberpfalz, besuchte Georg Joseph Götz die Universität Landshut und trat 1824 in das bischöfliche Priesterseminar zu Regensburg über; am 1. Mai 1825 erhielt er in Regensburg die Priesterweihe.

Nach zweijähriger Verwendung als Kaplan in Sallern bzw. Eilsbrunn berief man ihn als Studienlehrer an die Lateinschule nach Ingolstadt. In diesem Amt blieb Götz fünf Jahre und er verfasste hier sein Erstlingswerk „Leitfaden der Bayerischen Geschichte“. 1832 wurde er Pfarrer von Etterzhausen, 1834 von Gnadenberg.

Domkapitular in Würzburg[Bearbeiten]

Seine Schriften erregten die Aufmerksamkeit von König Ludwig I. von Bayern, der Georg Joseph Götz 1840 zum Domkapitular in Würzburg ernannte. Von 1843 bis 1859 war er Dompfarrer, 1848 und 1849 gehörte er zu den Mitbegründern der Piusvereine in Franken. Am 12. November 1859 wurde er Würzburger Domdekan und 1865 Richter am bischöflichen Offizialat.

Bayerischer Landtagsabgeordneter[Bearbeiten]

Von 1856 bis 1858 saß Götz für den Wahlkreis Aschaffenburg als Abgeordneter im Bayerischen Landtag. Als sich 1869 die Bayerische Patriotenpartei formierte, gehörte er zu den namhaften Unterstützern der Neugründung. Schon bald darauf erkrankte der Priester ernstlich und starb infolge eines Herzleidens am 3. Januar 1871. Laut Sterbebildchen lebte und starb er im Marmelsteiner Hof.

Georg Joseph Götz verfasste einige historische und eine größere Anzahl religiöser Bücher. Viele seiner Predigten erschienen im Druck.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

1851 wurde Götz vom bayerischen König mit dem St. Michaels-Orden 1. Klasse ausgezeichnet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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