Erich Berneker

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Prof. Dr. Erich Berneker (* 14. April 1905 in Prag; † 28. Dezember 1983 in Würzburg)) war Rechtshistoriker und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Er wuchs in München auf, wo er nach dem Abitur 1924 Rechtswissenschaft an der Universität studierte. Das Sommersemester 1925 verbrachte er an der Universität Heidelberg. Nach der ersten juristischen Staatsprüfung 1928 und Promotion 1929 arbeitete err als Assessor in einer Münchner Rechtsanwaltskanzlei und legte am [[9. November] 1931 die zweite juristische Staatsprüfung ab. Am 8. August 1935 habilitierte er sich an der Universität München für Rechtsgeschichte. Nach einer Lehrstuhlvertretung in Erlangen wurde er am 18. Mai 1937 in München zum Dozenten ernannt. Am 1. April 1938 ging er als außerordentlicher Professor an die Universität Erlangen. und wechselte 1940 als ordentlicher Professor an die Universität Prag, danach 1941 an die Universität Heidelberg.

Ab 1942 wurde Berneker im Zweiten Weltkrieg einberufen und 1943 verwundet und von der Front entlassen. 1944 kehrte er an die Universität Prag zurück, wo er im Mai 1945 in russische Kriegsgefangenschaft geriet. Nach seiner Entlassung wurde Berneker am 15. Mai 1946 zum Lehrstuhlinhaber für Bürgerliches und Römisches Recht an der neu gegründeten Universität Mainz ernannt.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Im Sommer 1950 erhielt er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Rechtsgeschichte der Universität Würzburg, wo er bis zu seiner Emeritierung am 30. September 1973 wirkte.

Forschungsgebiete[Bearbeiten]

Prof. Bernekers wissenschaftliches Interesse galt dem griechischen Prozesswesen. Er verfasste zahlreiche Aufsätze und Monografien zum Gerichts- und Prozesswesen im ptolemäischen Ägypten. Er verfasste 1968 das Handbuch Zur griechischen Rechtsgeschichte.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]