Engelbert Bach

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Engelbert Bach (* 7. April [1] 1929 in Kitzingen; † 4. November 1999 ebenda [2]) war Polsterermeister und fränkischer Mundartdichter.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Bach erlernte das Handwerk eines Polsterers, machte seine Meisterprüfung und übernahm das Raumausstattungsgeschäft seines Vaters bevor er zwischen 1957 und 1958 als Gasthörer drei Semester Literaturgeschichte und Philosophie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg belegte.

Literarisches Werk[Bearbeiten]

Sein erster Gedichtband, „Plaudereien aus Franken“, erschien 1959. Es folgten zahlreiche Lyrik- und Erzählbände, sowie Gedichte und Erzählungen in der „Kitzinger Zeitung.“ Ab 1964 arbeitete Engelbert Bach beim im Studio Franken des Bayerischen Rundfunks und hatte dort seine eigene Mundartsendung. Seine Erzählungen, wie z.B. die „Vitus-Gschichtn“, waren vor allem humorvolle und hintergründige Geschichten, welche oft schrullige Dorfbewohner schilderten. [3]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Bach war ab 1963 Mitglied der Hätzfelder Flößerzunft.

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

In Kitzingen ist eine Straße nach Engelbert Bach benannt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Reinhard Worschech: Engelbert Bach wird 70 Jahre
  2. Schdardseidn
  3. Richard Zürrlein: Literatur im provinziellen Umfeld, in: Unterfränkische Geschichte, hrsg. von Peter Kolb und Ernst-Günter Krenig, Band 5/2, Echter Verlag, Würzburg 2002, S. 377-466; S. 450
  4. Frankenwürfel