Eisenbahnbrücke Haltepunkt Rottenbauer

Die Eisenbahnbrücke Haltepunkt Rottenbauer ist ein Kreuzungsbauwerk östlich des Stadtbezirks Rottenbauer.
Lage
Die Brücke der Bahnstrecke Treuchtlingen-Würzburg steht bei Streckenkilometer 128,7 auf Winterhausener Gemarkung und überspannt einen Wirtschaftsweg.
Geschichte
Beim Bau der Eisenbahnstrecke befand sich an der Stelle ein gedeckter Durchlass mit 0,58 m Breite, der das Wasser vom Hang unter dem Eisenbahndamm durchleitete. [1] Dieser Durchlass existiert noch und befindet sich etwa 30 m nördlich der Eisenbahnbrücke. Zur Überquerung der Gleise gab es einen beschrankten Bahnübergang nördlich des Bahnwärterpostens bei Streckenkilometer 128,8 und des eisernen Durchlasses unter den Gleisen mit 2,92 m Länge, der das Wasser des „Knottengrabens“ zum Main ableitete. Etwa zur Zeit des zweigleisigen Ausbaus der Bahnstrecke (fertiggestellt 1894) wurde die ursprüngliche Brücke errichtet und 1897 wurde südlich davon der Haltepunkt Rottenbauer eingerichtet. Im BayernAtlas ist in den Karten ab 1956 der Weg unter der Bahnstrecke hindurch eingezeichnet. Die heutige Brücke entstand 1989 als Walzträger in Beton. [2]
Verkehrsbedeutung
Die Eisenbahnbrücke stellt eine kreuzungsfreie Verbindung zwischen der Staatsstraße 2418 und Wirtschaftswegen westlich der Bahntrasse her, über die auch Rottenbauer erreicht werden kann.
Bildergalerie
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Westseite
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Blick Richtung Winterhausen
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Bahnwärterhaus Westansicht links Durchlass des Knottengrabens
Siehe auch
- Bahnstrecke Würzburg-Treuchtlingen
- Eisenbahnbrücken in Stadt und Landkreis Würzburg
- Bahnwärterhaus Bahnstrecke Würzburg-Treuchtlingen km 129
- Haltepunkt Rottenbauer
