Ehemalige Quaderkalkbrüche Gieshügel

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Die Ehemaligen Quaderkalkbrüche Gieshügel sind ein historischer Muschelkalksteinbruch und ein Geotop in der Gemarkung der Marktgemeinde Randersacker.

Lage[Bearbeiten]

Die Steinbrüche befinden sich am Rande des Naturschutzgebietes Marsberg-Wachtelberg nordöstlich von Randersacker an der Gemarkungsgrenze zu Gerbrunn.

Beschreibung[Bearbeiten]

In mehreren benachbarten, heute stark verstürzten und verwachsenen Steinbrüchen sind die obersten Schichten des Oberen Muschelkalks und die untersten Schichten des Unteren Keupers aufgeschlossen. Wirtschaftlich abgebaut wurde nur der Quaderkalk.

Zugang[Bearbeiten]

Das Gelände ist heute Eigentum der Universität Würzburg und wird vor allem aus ökologischen Gründen als Freiland-Lehrgebiet genutzt. Es ist mit einem Elektrozaun umgeben und nicht zugänglich.

Schutzgebiet[Bearbeiten]

Der Steinbruch ist in der Geotopliste des Bayerischen Landesamtes für Umwelt unter der Nummer 679A006 eingetragen.

Geotopdaten[Bearbeiten]

Länge 1.500 m
Breite 200 m
Höhe 8 m
Geotoptyp: Schichtfolge, Gesteinsart
Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
Schutzstatus: FFH-Gebiet, Naturschutzgebiet
Wert: bedeutend

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]