Die Waschküch

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Die Waschküch war eine zweigeschossige Kneipe für überwiegend junges Publikum in zentraler Lage in der Altstadt.

Lage[Bearbeiten]

Oberthürstraße 11, nahe des Grabenberges

Geschichte[Bearbeiten]

Vier junge Würzburger bekamen 1977 von der Distelhäuser-Brauerei das überraschende Angebot, ein Lokal zu übernehmen. Wenig später übernahmen Peter Krones, Karl-Georg Rötter, Georg Schnarr und Werner Schwenkert die „Barbarossaklause“ in der Oberthürstraße und bauten sie zur Studenten-Kneipe um. Am Samstag, 15. April 1978, um 16 Uhr wurde „Die Waschküch“ eröffnet. Mitte der 1980er Jahre fiel das Führungsteam jedoch auseinander. Peter Krones und Karl-Georg Rötter verfolgten ihre ursprünglichen Berufsziele und wechselten nach Studium und Kneipenzeit in den Journalismus. Werner Schwenkert ging seinen erfolgreichen Geschäften in München nach und Georg Schnarr schloss sein Medizinstudium ab.

Konzept[Bearbeiten]

Studentengerechte Preise, ein bisschen Kleinkunst und eine entspannte, lockere Atmosphäre, war das, was die vier Neu-Gastronomen bislang in Würzburg vermisst hatten. Die Auswahl war in den 1970er Jahren überschaubar: Die junge Szene verteilte sich im wesentlichen auf das „Café Bundschuh“, „Die Pille“ und die Diskotheken „Caveau“ und „Studentenkeller“.

Sportverein[Bearbeiten]

Aus einer Stammtischmannschaft entwickelte sich 1978 der Verein Sportfreunde Waschküch Würzburg 1978 e.V. mit einer Basketball- und Volleyballmannschaft, der heute noch existiert.

Ambiente[Bearbeiten]

Durch einen doppeltürigen Eingang mit Windfang gelangte man in die obere Kneipe. Rechts befand sich die Wendeltreppe mit Metallgeländer in die untere Kneipe, daran anschließend die antiquiert aussehende Theke. Im hinteren Bereich in einer Nische war der Stammtisch des Sportvereins, angezeigt durch einen unter der Decke hängenden Basketballkorb. Links waren schwere, große Wirtshaustische mit Bänken und Stühlen vor einer dunklen Holzpaneel gruppiert. Die untere Kneipe wurde nur bei Bedarf ab 19 Uhr geöffnet. Zum Ausschank kamen vor allem Erzeugnisse der Distelhäuser Brauerei, bei Bedarf auch als „Schnitt“, und häufig auch das alkoholfreie „Sportlerwasser“.

Heutige Nutzung[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Ehemaliger Standort
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