Oberes Tor (Eibelstadt)

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Nordansicht des Oberen Tores
Wappentagel am Oberen Tor

Das Obere Tor (auch Ochsenfurter Tor) ist Teil der ehemaligen Stadtmauer Eibelstadt.

Verkehrsbedeutung

Das Obere Tor ist eines von drei Toren der gut erhaltenen Stadtmauer von Eibelstadt. Es befindet sich am südlichen Ende der Hauptstraße und war der Hauptzugang aus Richtung Ochsenfurt. Bis zur Fertigstellung der Ortsumgehung führte die Bundesstraße 13 durch das Tor.

Geschichte

Die Wappentafel der drei Ortsherrschaften erinnert an die Herrschaftsverhältnisse in Eibelstadt in der Zeit von 1431 bis 1619. Links das Wappen des Dompropstes Richard von der Kere, rechts das Wappen der Pappenheimer und darüber das Wappen des Würzburger Domkapitels. Ursprünglich befand sich in dem Tor die Wohnung des städtischen Hirten. Das Obere Tor und das Maintor waren 1945 gegen die anrückenden Amerikaner verbarrikadiert. Mutige Eibelstädter Frauen beseitigten in einer nächtlichen Aktion und unter Lebensgefahr die aufgetürmte Barrikaden und ermöglichten so den alliierten Soldaten den Einmarsch. Dadurch wurde ein drohender Beschuss von Eibelstadt verhindert.

Inschrift

Die Inschrift der Wappentafel lautet: „Gegenwertige Maur ist angefangen Anno Christi 1562 bey Michael Erisen Schultheise, Hans Schmachtenberger und Bernhart Orte bede Vogt waren Baumeister Burch. Prosmer und Claus Rueb zu Eyvelstat.“

Baubeschreibung

Das Stadttor ist ein zweigeschossiger Massivbau mit Tordurchfahrt, Fachwerkgiebel, Satteldach und Wappenrelief und wurde um 1562 errichtet. 1876 wurde das oberste Stockwerk abgetragen.

Siehe auch

Quellen

Kartenausschnitt

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