Wegkapelle Alte Rimparer Straße (Versbach)

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Dreifaltigkeitskapelle
Innenraum der Wegkapelle

Eine Wegkapelle umschließt einen Altarbildstock mit Darstellung der Hl. Dreifaltigkeit an der Alten Rimparer Straße in der Gemarkung Versbach.

Patronat[Bearbeiten]

Die Kapelle hat kein offizielles Patronat.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Wegkapelle wurde 1786 fertiggestellt, wie die Inschrift „FHE/1786" über der Türe auf einer Tafel zeigt. 1985 und 2015 erfolgte eine grundlegende Renovierung. Die Kapelle befindet sich in Privateigentum der Familie Josef Balling aus Versbach.

Lage[Bearbeiten]

Das Kirchlein befindet sich an der Kreuzung der Landwirtschaftswege Versbach/Oberdürrbach und Rotkreuzhof/Rimpar (Alte Rimparer Straße)auf der Hochfläche zwischen zwei Bäumen und gehört zum Kirchensprengel der Pfarrei St. Jakobus der Ältere (Versbach).

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Die Wegkapelle ist ein kleiner Rechteckbau mit Satteldach, Putzmauerwerk mit Sandsteinsturz und Backsteinortgang, bez. 1786, Altarsockel, Sandstein, bez. 1729, darüber Sandsteinrelief Hl. Dreifaltigkeit, 18./19. Jh. Über dem Eingang sitzt ein aus Ziegel gesetztes Kreuz. Die Kapelle hat eine Grundfläche von ca. 8 m².

Innenraumgestaltung[Bearbeiten]

Der Kirchenbau hatte einstmals eine tonnengewölbte, hellblau mit Goldsternen angestrichene Decke, heute ist die Decke weiß gestrichen. An der Rückwand befinet sich eine Prozessionsaltar aus Sandstein mit der Jahreszahl 1729 und einer Porzellanmadonna und Putten. Die Inschrift auf dem Altartisch lautet: „Diese Biltnus haben machen lasen zu Ehren der Allerheilichsten Dreifaldigkeith Joannes Henerich, Christof Henerich, Adam Emerling wol". Auf der Altarrückwand ist die heilige Dreifaltigkeit dargestellt. An an der linken Seitenwand befindet sich Marienbildnis, im rückseitigen Giebelfeld ein aus Backstein eingelassenes Kreuz; darunter in einer Mauernische ein Sandsteinkreuz mit Kleeblattenden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Thomas Wehner (Bearb.), Realschematismus der Diözese Würzburg, Dekanat Würzburg-Stadt, 1992, S. 103
  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Baudenkmäler in Würzburg, Nr.D-6-63-000-723
  • Jörg Lusin: Würzburger Freiplastiken aus zehn Jahrhunderten (1980), S. 194f

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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