Childebert II.

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französische Münze von 711 mit dem Bildnis Childebert II.

Childebert II. (* 2. März 570; † 28. März 596) war von 575 bis zu seinem Tode fränkischer König im frühen Mittelalter.

Familiärer Hintergrund[Bearbeiten]

Childebert II. war der einzige männlichen Nachkomme von König Sigibert I..

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Bereits mit fünf Jahren wurde er zum König von Austrasien gekrönt, die tatsächliche Regierung führte jedoch seine Mutter Brunichild. Nach dem Erreichen der Volljährigkeit schloss Childebert im Jahre 587 mit seinem Onkel Guntram I. einen Vertrag, der einerseits den Frieden zwischen Austrasien und Burgund beinhaltete und andererseits im Erbfolgefall das gegenseitige Erbe vorsah. Als Guntram starb, erhielt Childebert II. nach diesem Vertrag das Teilkönigreich Burgund. Nach der Vereinigung von Austrasien und Burgund führte Childebert Kriege gegen Bretonen und Thüringer. Er starb im Alter von nur 25 Jahren, vergiftet wahrscheinlich auf Befehl seiner Tante Fredegunde.

Childeberts Erbe[Bearbeiten]

Nach seinem Tod wurde sein Reich unter seinen minderjährigen Söhnen Theudebert II. und Theuderich II. aufgeteilt. Das Herrschaftsgebiet blieb jedoch als Einheit bestehen, da die Regentschaft weiterhin von deren Großmutter Brunichild ausgeübt wurde.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]