Ceresbrunnen

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Ceresbrunnen

Der Ceresbrunnen in der Neubaustraße wurde 1783 durch Balthasar Heinrich Nickel [1] geschaffen.

Beschreibung[Bearbeiten]

Auf dem Postament steht Ceres, die Göttin der Feldfruchtbarkeit mit einem Ährenbündel im Arm. Die Figur wurde im Stil des Barockklassizismus gestaltet. Laut Inschrift wurde die Ceresfigur im Jahr 1890 durch eine Kopie aus der Werkstatt des A. Herbst ersetzt.

Das Wasser läuft aus einem Löwenkopfrelief am Postament in das vorgesetzte Becken. Um den Brunnenstandort befand sich im 18. Jahrhundert der Getreide- und Strohmarkt.

Frühere Standorte[Bearbeiten]

Ursprünglich befand sich der Brunnen auf der südlichen Seite der Neubaustraße, vor Hausnummer 28, nahe der heutigen Peterstraße. Nach 1850 wechselte er die Straßenseite und kam vor der Hofmauer des Franziskanerklosters zu stehen. Schließlich wanderte er nach 1945 noch einige Meter nach Osten kurz vor die Abzweigung der Schönthalstraße.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Werner Dettelbacher: Würzburg, eine Stadt der Brunnen. Echter Verlag, Würzburg 1985
  • Walther Thierfelder: Würzburger Brunnen. Stürtz-Verlag, Würzburg 1983. ISBN 380030211
  • Ansichten aus dem alten Würzburg. Teil I Kataloge des Mainfränkischen Museums. S. 330f
  • Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern, Unterfranken, Band XII Stadt Würzburg - Abt. Brunnen Seite 674-677

Hinweise[Bearbeiten]

  1. Von Balthasar Heinrich Nickel stammen auch die Portalreliefs am Juliusspital und der Hueberspflege.

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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