August Wörner

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August Wörner (* 1893 in Gönz; † 11. Mai 1972 in Würzburg) war katholischer Geistlicher und Gemeindepfarrer in Hettstadt.

Geistliche Laufbahn[Bearbeiten]

Wörner wurde 1921 zum Priester geweiht und war zunächst Gefangenenseelsorger in dem Gefängnis, in das er selbst während der Zeit des Nationalsozialismus 1937 sieben Monate als Schutzhäftling saß. Nach seiner Entlassung durfte er nicht mehr in seine Pfarrgemeinde Mömbris im Kahlgrund zurückkehren und erhielt die Pfarrei Hettstadt.

Gemeindepfarrer in Hettstadt[Bearbeiten]

Wörner war ab 17. Oktober 1937 viele Jahre Gemeindepfarrer in St. Sixtus (Hettstadt). Er erwarb aus dem Würzburger Kilianeum eine gebrauchte Orgel für seine Pfarrkirche. Über das Ende des Zweiten Weltkrieges verfasste er historische Aufzeichnungen, die später in einem Buch verarbeitet wurden. 1968 wurde er in den Ruhestand verabschiedet.

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

  • August Wörner, "Hettstadt - 1. April 1945", 1985

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Seine letzte Ruhestätte fand er 1972 in einem Priestergrab im Friedhof Hettstadt.

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Hettstadt benannte die August-Wörner-Straße nach ihm.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Direktorium der Diözese Würzburg, Gesamtausgabe 2014/2015, S. 109

Weblinks[Bearbeiten]