Andreas Weiglein

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Dr. Dr. Andreas Weiglein (* 10. September 1909 in Rothenrain/Lkr. Bad Brückenau[1]; † 20. November 1973 in Kleinbardorf/Grabfeld) war katholischer Geistlicher und zeitweise Seelsorger in Gützingen.

Leben und Wirken

Nach einer Kaumannslehre machte er 1932 das Abitur und studierte Theologie in Würzburg. A, 28. Februar 1937 wurde er zum Priester geweiht. Seine Kaplanszeit verlebte er in Reckendorf, Gemünden, am Juliusspital und in Aschaffenburg. 1939 wurde er an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg bei Prof. Andreas Bigelmaier promoviert.

Militärseelsorger

Im Zweiten Weltkrieg wurde er 1941 zur Kriegsmarine eingezogen und von 1942 bis 1945 dort als Militärpfarrer tätig.

Seelsorger in Gützingen

Nach amerikanischer und französischer Kriegsgefangenschaft gründete er 1948 die Lageruniversität Chartres und war Dozent für Hebräisch und Philosophie. Nach seiner zweiten Promotion in Philosophie in Würzburg, war er zunächst Pfarrverweser in Heimbuchenthal im Spessart. Wegen einer Krankheit war er vom 1. September 1950 bis zum Sommer 1953 Kuratus der Gemeinde St. Andreas und St. Jakobus der Ältere (Gützingen). Anschlie0end wirkte er bis zu seiner Pensionierung 1969 als Religionslehrer am Gymnasium in Hammelburg.

Letzte Ruhestätte

Seine letzte Ruhe fand er auf dem Friedhof Rottendorf.

Siehe auch

Quellen

  • Ludwig K. Walter, Die Graduierten der Theologischen Fakultät Würzburg, Band III, 2. Abschnitt, Nr. 973

Einzelnachweis

  1. Wegen der Neuanlage des Truppenübungsplatzes Wildflecken wurde der Geburtsort 1937 abgesiedelt.