Andreas Seubert

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Andreas Seubert war SPD-Kommunalpolitiker und Ortsbürgermeister von Höchberg.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Am 13. März 1933 wurden das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, die "Eiserne Front" und die Sozialdemokratische Arbeiterjugend verboten. Am 7. April folgte die Gleichschaltung der Gemeinden, der Bezirks- und Kreistage. Der bisherige Höchberger Gemeinderat wurde aufgelöst und die Mandate aufgrund des Wahlergebnisses vom 5. März neu verteilt. Die NSDAP erhielt aber nur einen Sitz. Die übrigen Gemeinderäte der SPD und BVP wählten am 27. April Andreas Seubert zum Bürgermeister. Der Kandidat der NSDAP, Philipp Genheimer erhielt nur eine Stimme. Eine solche "Provokation" ließen sich die Nazis nicht gefallen und zwangen die neun Gemeinderäte von SPD und BVP, ihre Mandate aufzugeben. An ihre Stelle rückten NSDAP-Mitglieder, die am 12. Mai den Landwirt Philipp Genheimer einstimmig zum Bürgermeister wählten. Der neue Gemeinderat ernannte am 26. Mai Adolf Hitler und Reichspräsident Paul von Hindenburg zu Höchberger Ehrenbürgern und benannte Ortsstraßen nach ihnen. [1]

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Nach ihm wurde die Bürgermeister-Seubert-Straße in der Marktgemeinde Höchberg benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]