Andreas Joseph Fahrmann

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Dr. Andreas Joseph Fahrmann (* 8. November 1742 in Zell am Main; † 6. Februar 1802 in Würzburg) war katholischer Theologe und Weihbischof des Bistums Würzburg von 1790 bis 1802.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Andreas Joseph Fahrmann erfuhr seine Ausbildung in Würzburg unter Leitung der Jesuiten, welche zu dieser Zeit das geistliche Seminar noch inne hatten. Nach der Priesterweihe am 21. Dezember 1765 war er Kaplan im Juliusspital von 1770 bis 1771 und promovierte 1773.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Von 1773 bis 1779 war er Professor für Moraltheologie an der Universität Würzburg und dann Prediger und Kanonikus am Stift Haug zu Würzburg. Nach Auflösung des Jesuitenordens wurde Fahrmann ab 1784 Regens des Priesterseminars.

Weihbischof in Würzburg[Bearbeiten]

Von Fürstbischof Franz Ludwig von Erthal am 15. Oktober 1789 ernannt und am 16. Mai 1790 konsekriert, blieb er Weihbischof bis zu seinem Tod. Er war ab 1790 Titularbischof von Almira.

Literarisches Werk[Bearbeiten]

Fahrmann wirkte literarisch gegen den berüchtigten K. F. Bahrdt, indem er ein „Theologisches Gutachten über die Bahrdt'sche Übersetzung des Neuen Testamentes“ im Jahre 1788 in Würzburg veröffentlichte.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

1780 wurde er vom Fürstbischof zum Geistlichen Rat ernannt.

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Sein Geburtsort Zell hat die Fahrmannstraße nach ihm benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Biogramme zum Lehrpersonal der Theologischen Fakultät Würzburg, Zweiter Band, Teil 1

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]