Albstatt

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Albstatt (Schreibweise variiert, auch: Albstadt, Almstadt) war ein Kirchdorf und ein karolingischer Königshof in der Gemarkung der heutigen Gemeinde Waldbrunn.

Lage[Bearbeiten]

Das ehemalige Kirchdorf lag einst nahe der heutigen Anschlussstelle Helmstadt zur Bundesautobahn 3 in der Flurlage Brunnrain. Der Wasserversorgung diente wohl die angrenzende Pfetzerquelle.

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits bei der Gründung des Bistums Würzburg in den Jahren 741/742 wird der karolingische Königshof und Fiskalgut Albstatt erwähnt. Dieser gelangte mit den wohl später entstandenen Weilern Waldbrunn und Haselbrunn im Jahr 1164 durch Tausch in den Besitz des Klosters Oberzell. Zum Fiskalgut gehörte den Überlieferungen nach auch eine Mühle.

Ende der Ansiedlung[Bearbeiten]

Um das Jahr 1420 bestand in Albstatt nur noch ein Hof und 1434 wurde auch dieser nur noch von Nachbarorten aus bewirtschaftet. Später fiel auch der verbliebene Hof wüst.

Heutige Situation[Bearbeiten]

Von der einstigen Ansiedlung ist heute nichts mehr erhalten. Der frühere Standort ist als Bodendenkmal ausgewiesen (D-6-6224-0046). Aus den drei Gemarkungen der Siedlungen Albstatt, Haselbrunn und Waldbrunn entwickelte sich die Gemeinde Waldbrunn bis in die Gegenwart.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bernd Schätzlein: Dörfer, die es nicht mehr gibt - Wüstungen rund um Helmstadt und Gründe des Untergangs, Main-Post vom 1. März 2012

Quellen/Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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