Albrecht von Bibra

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Epitaph von Johann Salver von Albrecht von Bibra

Albrecht von Bibra († 24. August 1511 in Würzburg) war Domherr in Würzburg und Bamberg und Propst im Stift Neumünster.

Familiärer Hintergrund[Bearbeiten]

Die Familie von Bibra stellte in Bamberg und Würzburg zahlreiche Domherren. Zeitgleich mit Albrecht stellte die Familie Bibra mit Lorenz von Bibra den Würzburger Fürstbischof (1495–1519) und später mit Konrad III. von Bibra (1540–1544).

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach einem Studium, das er 1475 an der Universität Ingolstadt begonnen hatte, übernahm Albrecht erste Ämter, bis er schließlich 1487 als Domherr in Würzburg eingesetzt wurde. Papst Innozenz VIII. als Fürsprecher Albrechts empfahl ihn auch dem Bamberger Bischof Philipp von Henneberg als Domherrn. Am 16. August 1496 wird er Stiftspropst am Neumünster. Bei der Wahl des Dompropstes Lorenz von Bibra zum neuen Bischof war Albrecht Mitglied des wählenden Domkapitels und begleitete den Bischof bei seiner Anerkennung durch Kaiser Maximilian I. zum Reichstag von Nördlingen. Ab 1502 war er selbst Dompropst in Würzburg.

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Albrecht von Bibra wurde im Kiliansdom bestattet.

Die Inschrift lautet nach Johann Salver: „An[no] dom[ini] 1511 die solis vigesima quarta augusti obiit reverendus pater Albanus de Bibra, majoris et sancti Joannis novi monasterii herbip[olensis] ecclesiarum Praepositus, cujus anima requiescat in sancta pace. Amen.“

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Alfred Wendehorst: Das Stift Neumünster in Würzburg. Germania Sacra NF 26: Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Würzburg 4. de Gruyter, Berlin/New York 1989, ISBN 3-11-012057-7, S. 311