Maria-Theresia-Promenade

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Maria-Theresia-Promenade  

Stadtbezirk: Steinbachtal,
Postleitzahl: 97082
Straßenbahn: Straßenbahnlinie 3 und 5


Straßenverlauf[Bearbeiten]

Die Maria-Theresia-Promenade verläuft parallel zur Mergentheimer Straße als Fuß- und Radweg vom Ruderzentrum bis zum Sebastian-Kneipp-Weg.

Namensgeber[Bearbeiten]

Namensgeberin ist Maria Theresia (Marie Therese von Österreich-Este, * 2. Juli 1849 in Brünn; † 3. Februar 1919 auf Schloss Wildenwart/Chiemgau), Tochter des Erzherzogs Ferdinand von Österreich-Este. Sie wurde Königin von Bayern, als ihr Ehemann Prinzregent Ludwig im Jahr 1913 die Königswürde annahm. Maria Theresia weilte mehrfach in Würzburg, unter anderem zur Feier der hundertjährigen Zugehörigkeit Würzburgs zu Bayern im Jahr 1914 und auch während des Ersten Weltkriegs, als sie sich der Kranken- und Verwundetenfürsorge widmete. [1] [2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Promenade wurde 1908 für 55.000 Mark angelegt. Sie hatte ursprünglich eine Breite von 29 Meter. Die Benennung in Maria-Theresia-Promenade erfolgte im Juni 1914.[3]

An der nördlichen Maria-Theresia-Promenade befand sich einst das Horabrünnlein.

Besondere Merkmale[Bearbeiten]

  • Die Maria-Theresia-Promenade ist nur Fußgängern und Radfahrern vorbehalten.
  • Der Fußweg ist von Alleebäumen gesäumt, Ruhebänke laden zum Ausruhen ein.
  • Als Abgrenzung zu den Straßenbahngleisen dient eine Hecke.

Vereine[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bruno Rottenbach: Würzburger Straßennamen. Band I. Fränkische Gesellschaftsdruckerei, Würzburg 1969, S. 75
  2. Adreßbuch Stadt Würzburg und Umgebung 1977. Verlag Universitätsdruckerei H. Stürtz AG, Würzburg 1976, S. II - 127
  3. Thomas Memminger: Würzburgs Straßen und Bauten. 2. Auflage, Gebrüder Memminger Verlagsbuchhandlung, Würzburg 1921, S. 274

Literatur[Bearbeiten]

  • Werner Dettelbacher: Von der Fähre zum Steg: Eine Informationsschrift über das Naherholungsgebiet Steinbachtal, anläßlich der feierlichen Eröffnung der Sebastian-Kneipp-Steges, am 22. Juli 1978. Werbe-Verlag Ingrid Beck, Würzburg 1978, S. 7

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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