Jüdisches Kulturmuseum Veitshöchheim

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Das Jüdische Kulturmuseum Veitshöchheim ist eine Einrichtung, die von einem Förderverein, der Gemeinde und dem Bezirk getragen wird. In den Räumen der ehemaligen Synagoge, einem vom Vorsänger (Kantor und Schächter) genutzten Wohnhaus und dem an der Hauptstraße befindlichen Grundstück wurde es nach 1986 eingerichtet. Erhalten ist auch die Mikwe.

[Bearbeiten] Geschichte

Um 1730 wurde die Synagoge erbaut. Nach der von den Nazis erzwungenen Übergabe im Jahr 1938 an die Gemeinde Veitshöchheim erfolgte 1940 der Umbau zum Feuerwehrgerätehaus.

Nach der Entdeckung zahlreicher Überreste im Bauschutt konnte zwischen 1986 und 1994 die ursprüngliche Inneneinrichtung aus der Barockzeit weitgehend vollständig wiederhergestellt werden.

Im Dachboden der Synagoge entdeckte man eine umfangreiche Genisa (Textablage, Aufbewahrungsort ritueller und alltäglicher Schriftstücke – so zu sagen ein Mausoleum der Bücher und Schriften). Die hiesige Genisa ist die umfangreichste in Deutschland erhaltene. Wichtige Teile dieser Genisa sind im Jüdischen Kulturmuseum, einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus direkt neben der Synagoge, ausgestellt.

[Bearbeiten] Anschrift

Öffnungszeiten
von März bis Oktober: Donnerstag 15 - 18 Uhr, Sonntag 14 - 17 Uhr
Außerhalb der Öffnungszeiten und von November bis Februar: nach Vereinbarung
Gruppenführungen nach Voranmeldung bei der Gemeinde Veitshöchheim.

[Bearbeiten] Weblinks