Valentin Zang

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Valentin Zang (* 13. Februar 1644 in Sommerach/Main; † 17. April 1723 in Frickenhausen am Main) war Büttnermeister, zweiter Ortsbürgermeister und stiftete die örtliche Weinbergskapelle.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Zang erlernte den Beruf bei Klosterbüttner Georg Weber in Münsterschwarzach. Dort lernte er den Frickenhäuser Ratsherrn und Büttnermeister Lorenz Neubert kennen, der ihn einlud, nach Frickenhausen überzusiedeln. Am 3. Oktober 1667 heiratete er Neuberts Tochter Katharina. die aber bereits 1680 an der Pest verstarb.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Am 28. August 1674 wurde er in den Gemeinderat gewählt und schied 1712 auf eigenen Wunsch als zweiter Bürgermeister aus. 1723 erlag er einem Schlaganfall.

Kapellenstifter[Bearbeiten]

1692 wurde Zang von einer vollständigen Leibeslähmung an allen Gliedern befallen. Die Heilung trat sofort ein, nachdem er das Versprechen abgelegt hatte, eine Kapelle zu bauen. Er ließ schon zu Lebzeiten 1699 die Valteninskapelle zum Dank für seine Heilung errichten zur Ehre aller Heiligen, besonders seines Namenspatrons.

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Nach dem Stifter wurde die Valentin-Zang-Straße in Frickenhausen benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]