Teufelsmühle

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Die mittelalterliche Teufelsmühle lag in geringem Abstand von der Riedmühle an der Pleichach.

Lage[Bearbeiten]

Franz Seberich vermutet die Teufelsmühle am östlichen Ende der Kleinen Wallgasse. [1]

Namensgeber[Bearbeiten]

Der Name rührt von einem bürgerlichen Besitzer her; die Teufel waren in Würzburg alteingesessen.

Geschichte[Bearbeiten]

1362 wird die Mühle im Lehensbuch von Bischof Albrecht II. von Hohenlohe als „Conrad Tufels Mule“ erwähnt. Im 15. und 16. Jahrhundert taucht sie nirgendwo auf. Zum letzten Male wird sie 1660 genannt: „... ist zur Stadtfortification gezogen worden.“ Die Mühle fiel also der Befestigung zum Opfer.

Antrieb[Bearbeiten]

Das Gefälle der Teufelsmühle kann nicht groß gewesen sein und sie hatte kaum mehr als ein unterschlächtiges Rad. [2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen und Literatur[Bearbeiten]

  • Franz Seberich: Pleichach und Kürnach und ihre Mühlen im Stadtbereich. In: Die Mainlande, 5. Jahrgang, Nr. 21, S. 82

Einzelnachweise, Hinweise und Erläuterungen[Bearbeiten]

  1. Uraufnahme im geoportal.bayern.de/bayernatlas
  2. Ein Wasserrad ist ein Rad, welches mit Hilfe von fließenden Wasser in eine Drehbewegung versetzt wird. Beim unterschlächtigen Wasserrad fließt das Wasser unter dem Wasserrad hindurch und reißt die Radschaufeln in Fließrichtung mit. Durch gebogene Radschaufeln und einem geringen Spalt können Wirkungsgrade bis 70 % erreicht werden. Nachteilig wirken Verunreinigungen, speziell Treibgut im Bachlauf. Nähere Informationen zum unterschlächtigen Wasserrad bei Wikipedia [1]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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