Synagoge in Fuchsstadt

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Die ehemalige Synagoge in Fuchsstadt wurde 1953 komplett abgerissen und durch einen Scheunenneubau ersetzt.

Jüdische Gemeinde Fuchsstadt

Bereits im Mittelalter sollen Juden am Ort gelebt haben. Im 17. Jahrhundert wird der Jude Cussel mit seiner Familie genannt, der aus Fuchsstadt nach Goßmannsdorf verzogen ist und dort seit 1667 lebte. In Fuchsstadt bestand eine, noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts relativ große jüdische Gemeinde. An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge, eine Religionsschule und ein rituelles Bad. Die Toten der Gemeinde wurden auf dem Jüdischen Friedhof Allersheim beigesetzt. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war ein Religionslehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schächter tätig war. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts sind die jüdischen Familien vom Ort verzogen, teilweise auch ausgewandert, so dass die Gemeinde um 1890 aufgelöst wurde. Sehr stark war der Zuzug nach Würzburg und Heidingsfeld, wo viele der jüdischen Familiennamen aus Fuchsstadt in den folgenden Jahrzehnten erschienen.

Geschichte der Synagoge

Eine Synagoge unbekannten Baujahres war vorhanden. Nach Auflösung der jüdischen Gemeinde wurde das Gebäude an Privatleute verkaufte und diente bis zum vollkommenen Abbruch 1953 als Scheune.

Heutige Zeugnisse

Von der einstigen Synagoge ist nichts mehr vorhanden. Auf dem Grundstück steht heute eine neu erbaute Scheune.

Siehe auch

Quelle

Kartenausschnitt

Ehemaliger Standort
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