Rudolf Esterer

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Rudolf Esterer (* 23. November 1879 in Altötting; † 11. November 1965 in Farnach im Chiemgau) war ein deutscher Architekt, Denkmalpfleger und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten]

Rudolf Esterer studierte von 1900 bis 1903 an der Technischen Hochschule München Architektur bei Friedrich von Thiersch und war ab 1907 in Würzburg als Regierungsbaumeister (Assessor) tätig. Er trat 1915 in die Bauabteilung des königlich bayerischen Obersthofmeisterstabes ein. Ab 1924 war Esterer leitender Architekt der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. In dieser Funktion war er unter anderem für die Restaurierung der Kaiserburg Nürnberg, der Plassenburg in Kulmbach, der Festung Marienberg in Würzburg, des Markgräflichen Opernhauses sowie der Burg Trausnitz in Landshut verantwortlich.

Von 1937 bis 1942 lehrte er als Dozent an der Technischen Hochschule München. Im Jahr 1943 wurde von dem bayerischen Ministerpräsidenten Ludwig Siebert die auf eine Idee Esterers zurückgehende Staatsstiftung Tittmoninger Werkhütte gegründet. 1945 wurde er zum Präsidenten der Schlösserverwaltung ernannt. Dieses Amt hatte er bis 1952 inne. Außerdem war Esterer Gründungsmitglied und später auch Vizepräsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Nach Kriegsende war Esterer dann nicht nur am Wiederaufbau Münchens maßgeblich beteiligt, sondern auch der Kaiserburg Nürnberg, der Residenz Würzburg und des Schlosses Johannisburg in Aschaffenburg.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Rudolf Esterer aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Versionsgeschichte verfügbar.