Nikolaushalden

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Nikolaushalden mit Blick auf die Festung Marienberg (um 1910)
Überreste der Nikolaushalden im Wald

Unter den Nikolaushalden versteht man eine künstlich geschaffene Felsenlandschaft im Hangbereich des Nikolausbergs oberhalb des Maaswegs im Stadtbezirk Steinbachtal. Von der einstmals großen Anlage zeugen heute in erster Linie noch historische Postkarten. Bis auf wenige Überreste ist von der Felslandschaft heute nichts mehr erhalten.

Lage[Bearbeiten]

Die Nikolaushalden bzw. deren Überreste befinden sich heute oberhalb des Maaswegs östlich einer kleinen Lichtung im Wald (siehe Kartenausschnitt). Zu den Nikolaushalden führen schmale Waldwege vom Albert-Günther-Weg und vom Spittelbergweg, über die man die Anlage zu Fuß oder mit dem Mountainbike erreichen kann. Im Pharus-Plan Würzburg 1914 sind die Nikolaushalden in den Planquadraten A-B/6-7 erkennbar. Dort umfasst die Bezeichnung allerdings den kompletten Hangbereich.

Beschreibung[Bearbeiten]

In den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts wurde auf diesem Areal des Nikolausberges eine künstliche Landschaftsgartenanlage mit den Ideen eines Englischen Parks angelegt: „Die Anlagen“. Auch heute noch gibt es dort ein säuberlich geplantes Spazierwegenetz, Waldstücke, die sich mit Wiesenstücken und Lichtungen abwechseln. An bestimmten Stellen entstanden breite Ausschnitte, die einen weiten Blick in die Landschaft erlauben: Die wilde Natur – künstlich und kultiviert nachgestellt. [1]

Heutige Situation[Bearbeiten]

Von der einstmals großen Felslandschaft sind heute nur noch wenige Felsengebilde im Wald sichtbar. Diese sind stark eingewachsen und von oben auf dem ersten Blick nicht sofort erkennbar. Am besten erkennt man die Überreste, wenn man vom Spittelbergweg kommt.

Bilder[Bearbeiten]

Historische Abbildungen[Bearbeiten]

Heutiger Zustand[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sebastian Karl: Geschichte und Geschichten über den Nikolausberg. in: Meeviertel-Anzeiger Nr. 8 (2013)

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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