Maria Augustina Münch

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Maria Augustina Münch (* in Ebrach; † im August 1824 in Burgwindheim), war die 34. und letzte Zisterzienser-Äbtissin im Kloster Himmelspforten.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Maria Augustina Münch war Tochter eines Ebracher Forstmeisters.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Vom Ebracher Amtmann Petrus Mergwein wurde Maria Augustina in Choralgesang und lateinischer Sprache unterrichtet. Beim Eintritt in das Kloster am 24. August 1761 erhielt sie aus der Hand der amtierenden Äbtissin Maria Innocentia Grumbach ein Bildnis der Heiligen Anna.

Äbtissin in Himmelspforten[Bearbeiten]

Maria Augustina Münch wurde 1790 zur letzten Äbtissin in Himmelspforten gewählt. Nach der Säkularisation 1804 und der Auflösung des Konvents kehrte sie auf das elterliche Gut in Burgwindheim zurück. Während der Koalitionskriege ab 1796 bis 1801 waren bei den Nonnen viele Menschen einquartiert und das Kloster musste zur Versorgung der Belagerer beitragen. Der Kanonendonner der nahe gelegenen Festung Marienberg ängstigte die Ordensfrauen sehr.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Joachim Heinrich Jäck, Wahres Bild der Klöster, wie sie ehemals gewesen sind, und wie sie hätten seyn sollen, Dresch Bamberg/Aschaffenburg 1827, Band 2, S. 64.