Maria Innocentia Grumbach

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Maria Innocentia Grumbach (* in Bamberg; † 10. Mai 1766), war die 31. Zisterzienser-Äbtissin im Kloster Himmelspforten.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Sie legte 1730 ihre ewige Profess ab. Maria Innocentia wurde nach dem Tod ihrer Vorgängerin 1757 zur Äbtissin gewählt. Mit ihr wurde auch der erste Vorname Maria für die Ordensfrauen eingeführt. Ihre Amtsausübung ist als demütig, tiefgläubig, zuvorkommend, uneitel und gerecht überliefert. Ein besonderes Talent trat im Choralgesang in Erscheinung, wo sie nicht nur begleitend war, sondern die Gesänge auch anstimmte. Darüber hinaus sind ihre Fähigkeiten im Blumenflechten, Malen, Gärtnern und Handarbeiten überliefert. Mit ihr wurde der Brauch, goldene Ringe zur Profess an die Mitschwestern zu geben gegen die Schenkung eines signierten Heiligenbildes ersetzt. Gegen Ende ihres Lebens litt sie stark an Nasenbluten, das aber selbst drei berühmte Würzburger Ärzte nur zu lindern, aber nicht zu heilen vermochten.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Joachim Heinrich Jäck: Wahres Bild der Klöster, wie sie ehemals gewesen sind, und wie sie hätten seyn sollen. Dresch Bamberg/Aschaffenburg 1827, Band 2, S. 63 ff.