Lazaro Agostino

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Lazaro Agostino (* um 1570 in Monte/Tessin; † 9. Mai 1642 ebenda) war Schweizer Architekt und fürstbischöflicher Baumeister in Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Agostino lernte wahrscheinlich sein Handwerk bei Verwandten in Genua. Nach Würzburg kam er vermutlich durch die Vermittlung von Giovanni Bonalino[1], der im Erzbistum Bamberg tätig war. In der Amtszeit von Fürstbischof Julius Echter war Agostino maßgeblich an Sakralbauten im Bistum Würzburg beteiligt, genauso wie an Kirchenbauten der Erzdiözese Bamberg.

Werke in Würzburg und Umgebung[Bearbeiten]

(Bei einem Luftangriff am 31. März 1945 wurden Kloster und Kirche zerstört.)
  • Gewölbe des Lang- und Querhauses im Kiliansdom (1606-1608)
(Durch den Einsturz großer Teile des Doms im Winter 1946 als Folge des Bombenangriffes auf Würzburg am 16. März 1945 wurden seine Arbeiten weitestgehend zerstört.)

Literatur[Bearbeiten]

  • Barbara Schock-Werner: Die Bauten im Fürstbistum Würzburg unter Julius Echter von Mespelbrunn. Struktur, Organisation, Finanzierung und künstlerische Bewertung. Schnell & Steiner, Regensburg 2005, ISBN 3-7954-1623-X
  • Wolfgang Schneider: Kiliansdom Würzburg., Schnell, Kunstführer Nr. 232, 13. Auflage, Schnell & Steiner, Regensburg 2012

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]