Klosterkapelle Marienfried

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Die Klosterkapelle Marienfried war die Hauskapelle des gleichnamigen Erholungsheims der Ritaschwestern im Stadtbezirk Steinbachtal (Mittlerer Dallenbergweg 4)

Geschichte[Bearbeiten]

Die Weihe der Kapelle fand am 29. Juli 1964 statt. Baulastträger des Gotteshauses ist die Kongregation der Ritaschwestern.

Patrozinium[Bearbeiten]

Die Hauskapelle war Maria - "Dolores" - Sieben Schmerzen der seligen Jungfrau geweiht. Das Fest zum Gedächtnis der "Sieben Schmerzen Mariens" gab es schon im 12. Jahrhundert in Andalusien. Papst Benedikt XIII. führte 1724 den Tag für die ganze katholische Kirche ein und Papst Pius X. verlegte 1913 den Gedenktag auf den 15. September.

Innenraum[Bearbeiten]

Neben dem Holzaltar stand ein vergoldeter Tabernakel aus Holz des Heidingsfelder Künstlers Ossi Müller. Ebenfalls von Ossi Müller war die links vom Eingang stehende Holzfigur der heiligen Rita. Der Kreuzweg in Form einer Bildleiste, sowie die Fenster stammten von Curd Lessig aus Würzburg.

Profanierung[Bearbeiten]

Mit Auflösung des Konvents Marienfried und dem Verkauf des Grundstücks wurde die Kapelle am 13. März 2019 durch Provinzial Augustinerpater Alfons Tony mit Genehmigung des Würzburger Bischofs Franz Jung die Kapelle profaniert.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Thomas Wehner (Bearb.): Realschematismus der Diözese Würzburg. Dekanat Würzburg-Stadt, 1992, S. 69.

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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