Kirchgasse

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Kirchgasse  

Stadtbezirk: Heidingsfeld
Postleitzahl: 97084

Kirchgasse 8
Kirchgasse 18

Straßenverlauf[Bearbeiten]

Die Kirchgasse verbindet die Klosterstraße mit der Antonius-Lauck-Straße.

Namensgeber[Bearbeiten]

Die Gasse verbindet die Ortsmitte mit der katholischen Pfarrkirche St. Laurentius.

Besondere Merkmale[Bearbeiten]

  • Die Kirchgasse ist Einbahnstraße Richtung Klosterstraße.

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Klosterstraße
Straßenbahn.png Nächste Straßenbahnhaltestelle: Reuterstraße


Stolpersteine[Bearbeiten]

In der Kirchgasse wurden die folgenden Stolpersteine verlegt:

Adresse Erinnerung an / Historische Notizen Verlegejahr
Kirchgasse 2 Für Anton Härth / Am 4. Oktober 1940 wurde Anton Härth „wegen Räumung der Anstalt Werneck“ zu Kriegszwecken in einem Sammeltransport gemeinsam mit 61 Wernecker Patienten nach Großschweidnitz deportiert. Großschweidnitz war eine Zwischenanstalt des Tötungszentrums in Pirna-Sonnenstein, die gebraucht wurde, um die tägliche Zuweisung von Opfern in die Tötungseinrichtung zu koordinieren. Mit dieser Deportation Härths in die ‚Zwischenanstalt‘ Großschweidnitz war die Ermordung von Anton Härth also bereits beschlossene Sache. Während den ca. sieben Wochen Aufenthalt in dieser Anstalt „hält sich Anton Härth meist für sich, ist mitunter eigenwillig, verweigert das Essen, wenn nicht genug in der Schüssel ist“. Am 22. November 1940 kam Anton Härth wiederum in einem Sammeltransport von Großschweidnitz in die Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein und wird dort noch am gleichen Tag im Rahmen der Aktion T4 („Erwachseneneuthanasie”) des NS-Regimes im Alter von 44 Jahren ermordet. 2015
Kirchgasse 12 Für Herta Mannheimer / Am 9. März 1943 nach Westerbork deportiert und am 10. September 1943 in Auschwitz ermordet. 2007

Siehe auch[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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