Karl Wendelin Nägler

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Karl Wendelin Nägler (* 12. September 1903 in Forst/Pfalz; † 8. September 1983 in Würzburg) war Weinbau-Oberamtsrat und Direktor im Weingut Juliusspital.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Sein Vater Johann Baptist Nägler war von 1904 bis 1932 in gleicher Funktion im Weingut Bürgerspital tätig.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Besuch des Oberrealschule in Würzburg begann er eine Weinbaulehre im Weingut Bürgerspital und war ein Jahr Volontär bei der von Mumm'schen Weingutsverwaltung in Johannisberg im Rheingau und ein weiteres Jahr bei der Staatsdomäne in Eltville. 1923/1924 studierte er an der Lehr- und Forschungsanstalt Geisenheim und schloss als s "Staatl. Geprüfter Weinbautechniker" ab. Nach einem Jahr als Assistent an der Preußischen Rebenveredlungsanstalt in Bernkastel-Kues/Mosel ging er nach Würzburg zurück.

Direktor des Weingutes Juliusspital[Bearbeiten]

Von 1926 bis zu seiner Pensionierung 1968 war Nägler Leiter des Weingut Juliusspital, das er in seiner Amtszeit von 66,5 ha auf 117,4 ha vergrößerte. Er vollzog die Umstellung auf Pfropfreben mit reblausresistenten Unterlagen und die Bewirtschaftung der Weinberge von reiner Handarbeit auf weitestgehenden Maschineneinsatz. Die im Zweiten Weltkrieg völlig zerstörten Wirtschaftsgebäude wurden neu aufgebaut.

Ehrenamtliche Tätigkeit[Bearbeiten]

Er war einer der Wiederbegründer des Fränkischen Weinbauverbandes, gehörte dem Vorstand an und nahm die Aufgaben eines Schatzmeisters wahr. Er war Mitbegründer des Vereins für Naturweinversteigerer in Franken sowie Mitglied des Unterausschusses für Weinabsatz der DLG und ebenfalls der Weinsiegelkommission der DLG.

Er war Sozialrichter beim Sozialgericht Würzburg und Mitglied der Vertreterversammlung der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Unterfranken.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]