Karl Borchardt

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Prof. Dr. Karl Borchardt (* 1956 in Rothenburg ob der Tauber) ist Historiker und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken

Nach dem Abitur 1975 in Rothenburg ob der Tauber studierte er von 1975 bis 1980 Geschichte und Anglistik an der Universität Würzburg. 1980 legte er die erste Staatsprüfung für Lehramt an Gymnasien ab. Von 1981 bis 1982 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Kirchenrechtler Prof. Rudolf Weigand und von 1982 bis 1984 bei Prof. Peter Herde. 1984/1985 war er Stipendiat der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Rom.

Nach der Promotion 1985 bei Prof. Herde kehrte er zunächst von 1985 bis 1987 zur Prof. Weigand zurück, um dann bis 1994 als Assistent am Lehrstuhl Peter Herdes zu wirken. Nach der Habilitation in Würzburg, lehrte er 1995/1996 lehrte als Gastdozent am Deutschen Historischen Institut in Rom und kehrte 1996/1997 an die Universität Würzburg zurück. 1997/1998 vertrat er den Lehrstuhl für Landesgeschichte / Mittelalter in München. Von 1998 bis 2000 war er Oberassistent am Institut für Geschichte und Lehrstuhlvertretung am Lehrstuhl Prof. Rolf Sprandel für Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Mittelalter in Würzburg.

Stadtarchivar in Rothenburg

Von 2001 bis 2007 leitete er das Stadtarchiv seiner Heimatstadt Rothenburg ob der Tauber.

Literarisches Werk

Von 2004 bis 2012 war er Mitherausgeber des Jahrbuchs der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau. und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Kulturwerk Schlesien. Seit 2007 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Monumenta Germaniae Historica.

Publikationen (Auswahl)

Siehe auch

Weblinks