Johannes Schmidkontz

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Johannes Schmidkontz (* 21. Januar 1852 in Schwand/Mfr.; † 16. März 1909 in Würzburg) war Germanist, Grundschullehrer und Heimatforscher.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Schmidtkontz war bis 1870 am Lehrerseminar in Schwabach, anschließend mehrere Jahre als Schulverweser in Mittelfranken tätig und vier Jahre lang Lehrer an der deutschen Schule in Neapel. Nach der Rückkehr aus Italien begann er ein Studium der neueren Sprachen an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Hier wurde er anschließend Volksschullehrer an der protestantischen Schule.

Ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten]

Mit Oskar Brenner war er Mitbegründer und Förderer des Verein für bayerische Volkskunde und Mundartforschung, dort zwischen 1895 und 1905 Redakteur der Mitteilungen und Umfragen zur bayerischen Volkskunde. Seine Sammel- und Forschungsgebiete erstreckten sich über Volksbotanik, Sagen, Volkslieder und insbesondere Ort- und Flurnamen, von denen er 75.000 aus Unterfranken zusammentrug.

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

  • Schmidkontz, Johannes: „Würzburger Ortsnamen“, 1897

Nachlass[Bearbeiten]

Sein Nachlass ist in der Universitätsbibliothek archiviert. Er umfasst eine Büchersammlung zur Namenskunde und handschriftliche Aufzeichnungen zur Flurnamenkunde.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Heidrun Alzheimer, Volkskunde in Bayern - Ein biobibliographisches Lexikon der Vorläufer, Förderer und einstigen Fachvertreter, Würzburg 1991, S. 244

Weblinks[Bearbeiten]