Johann Elbert
Johann Elbert (* 15. Mai 1846 in Straßbessenbach; † 22. August 1887 in Sulzheim) war katholischer Geistlicher und zeitweise Pfarrverweser von Strüth.
Geistliche Laufbahn
Seine Tonsur [1] erhielt er am 30. Juli 1868. Zum Subdiakon wurde er am 12. Juli 1869, zum Diakon am 17. Juli desselben Jahres geweiht. Die Priesterweihe empfing er am 20. August 1870. Im Anschluss war er Kaplan in Sulzbach und vom 7. Oktober 1872 bis 14. September 1874 in Steinfeld. Als Pfarrverweser war Johann Elbert 1875 in Seubrigshausen und vom 15. Februar desselben Jahres bis September 1877 in Erlenbach bei Marktheidenfeld.
Ortspfarrer in Strüth
Nach dem Weggang von Pfarrer Andreas Hauck als Kommorant nach Würzburg 1878 wirkte er als Pfarrverweser in St. Nepomuk und St. Wendelin bis der neue Pfarrer Jacob Hospes sein Amt antrat. Anschließend war Elbert ab 2. Mai 1878 in gleicher Funktion in Eßfeld und 1879 in Burghausen tätig. Daran anschließend betreute er bis 1883 als Kaplan die Gemeinde in Kaisten und wurde 1881 zusätzlich als Pfarrverweser in Müdesheim eingesetzt. Von November 1883 bis zu seinem Tod betreute er als Pfarrer die Gemeinde St. Ägidius in Sulzheim.
Siehe auch
Quellen
- Schematismus der Diözese Würzburg, Ausgabe 1878, S. 92
- Die Fundstellen zu den biografischen Angaben entstammen der Klerikerdatenbank des Diözesanarchivs Würzburg.
Erläuterungen und Hinweise
- ↑ Die Tonsur (lat. tonsura „Scheren“, von tondere „scheren“) ist die vollständige oder teilweise Entfernung des Kopfhaares aus religiösen Gründen oder die daraus entstandene Frisur. Sie ist aus verschiedenen Religionen wie Christentum, Buddhismus oder Hinduismus bekannt. Weitere Informationen bei Wikipedia [1].
