Hermann Sendelbach

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Hermann Sendelbach (* 8. April 1894 im Weiler Erlenbach bei Lohr am Main; † 12. Juni 1971 in Schliersee) war Lehrer und fränkischer Dichter.

Leben und Wirken

1910 trat Sendelbach nach dem Schulbesuch ins Lehrerseminar Würzburg ein und wurde nach seinem ersten Staatsexamen als Aushilfslehrer in Hausen b. Würzburg und Duttenbrunn eingesetzt. Fest angestellt wurde er ab 1914 zunächst in Pflaumheim, dann in Aschaffenburg.

Im Ersten Weltkrieg wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und bis Ende des Krieges an der Westfront eingesetzt und mehrmals verwundet. In dieser Zeit verfasste er seine ersten Gedichte.

Im Januar 1919 bekleidete er wieder eine Lehrerstelle in Aschaffenburg-Damm und legte sein zweites Staatsexamen in Würzburg ab. Zwei Jahre studierte er noch in Jena, Würzburg und München, dann musste er das weitere Studium aus finanziellen Gründen abbrechen. Nach einer kurzen Beschäftigung als Lehrer in Schweinheim, zog er 1923 nach München. Dort fand er einen Kreis literarisch interessierter Lehrerkollegen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er, politisch unbelastet, seine alte Lehrerstelle wieder an und ging dann 1959 in den Ruhestand.

Werk

Das Werk Sendelbachs besteht vor allem aus Gedichten seiner fränkischen Heimat und seinen Kindheitserinnerungen.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

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