Heinrich von Gulpen

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P. Heinrich von Gulpen OSB ( 22. August 1435) war Kaptitularkanoniker am Stift Neumünster und Dozent für Recht an der Hohen Schule zu Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Von Gulpen, Lütticher Kleriker, wird 1399 in Heidelberg immatrikuliert, zunächst zum Magister Artium und 1408 zum Doktor des kanonischen Rechts promoviert. Im Sommersemester 1409 ist er Rektor, im Wintersemester 1411 Prorektor der Universität Heidelberg. Er wird am 9. Juli 1423 zunächst Kanoniker, am 14. April 1424 Kapitularkanoniker in Neumünster und erhält Pfründe in den Pfarreien Holzkirchen, Uettingen und Stift Haug.

Dozent an der Hohen Schule zu Würzburg[Bearbeiten]

Er verfasste als Dozentder Hohen Schule zu Würzburg mehrere kanonistische und theologische Schriften und verbessert 1422 die Ordnung des Bischöflichen Offizialat im Bistum Würzburg. Am 11. Januar 1428 resigniert er von allen Ämtern in Würzburg und wird zum Abt im Kloster St. Egidien in Nürnberg berufen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Alfred Wendehorst, NF 26 - Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Würzburg 4. Das Stift Neumünster in Würzburg, S. 515 ff.