Hans Kohl

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Hans Kohl aus Greußenheim

Hans Kohl (* 3. Januar 1887 in Greußenheim; † 1975), war Offizier der Königlich-Bayerischen Armee, Steuerobersekretär und Vater des späteren Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl (* 3. April 1930 in Ludwigshafen-Friesenheim; † 16. Juni 2017 Ludwigshafen-Oggersheim).

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Hans Kohl entstammt einer kinderreichen Bauernfamilie, deren Hof in seinen Jugendjahren vom Feuer zerstört wurde. Nachdem er zunächst bei einem Müller untergekommen war, entschloß er sich zur militärischen Laufbahn im Königreich Bayern, sein Regimentsstandort war Landau in der Pfalz. Er versprach sich nach Beendigung der Militärdienstzeit eine Übernahme als Beamter in den Staatsdienst. So erreichte er im Verlauf des Ersten Weltkriegs den Rang eines Oberleutnants. Nach dem Krieg trat Hans Kohl seinen Dienst in der Finanzverwaltung an, in deren Verlauf er bis zum Steuerobersekretär befördert wurde. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde Hans Kohl als Oberleutnant eingezogen und war in Polen und Frankreich stationiert. 1943 wurde er aus Gesundheitsgründen aus der Wehrmacht entlassen.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

1920 heiratete Hans Kohl die Schulrektorentochter Cäcilie Schnur. 1922 kam zunächst Hildegard, 1926 Walter zur Welt, der 1944 im Zweiten Weltkrieg fiel. 1930 wird Helmut als drittes Kind geboren.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Henning Köhler, Helmut Kohl: Ein Leben für die Politik. Die Biografie, Bastei Lübbe, Köln, 2014
  • Reineldis Roth, Chronik Greußenheim 2011, Band 1 - Geschichte und Geschichten mit einem Grußwort des Bundeskanzlers a.D. Dr. Helmut Kohl